Vans

Im Jahre 1966 gründete Paul Van Doren zusammen mit zwei Investoren die Van Doren Rubber Company in Anaheim (Kalifornien, USA). Ziel war es hochwertige Schuhe zu produzieren und in eigenen Shops zu verkaufen. Am 15. März 1966 eröffnete Van Doren den ersten Vans Shop. Damals gab es drei verschiedene Styles zur Auswahl. Die Preise lagen zwischen $2.49 und $4.99. Aber alle Schuhkartons im Laden waren leer. Anstatt den Kunden die Schuhe direkt zu verkaufen, konnten sie am Vormittag eine Vorbestellung ihres gewünschten Schuhs in ihrer passenden Größe abgeben. Tagsüber wurden die Schuhe dann in der nahe gelegenen Fabrik produziert und am Nachmittag konnten die Kunden sie abholen. Die Schuhe waren so erfolgreich, dass Van Doren innerhalb des nächsten Jahres fast jede Woche einen neuen Laden eröffnete. Die anfangs bruchanfällige Sohle wurde modifiziert und als ‘Waffle Sole’ patentiert. Die Waffelsohle ist heute das weltbekannte Markenzeichen von Vans.
In den frühen Siebzigern entdeckte eine neue Zielgruppe die Schuhe der Van Doren Rubber Inc. Die Skateboarder, damals eine neue Untergruppe der Surfszene in Kalifornien. Die Legendären Z-Boys aus Venice Beach (auch Dog Town genannt), gehörten zu den ersten die nur Vans Schuhe und Levis Jeans zum Skaten trugen. Der ‘Era’ war dann auch der erste Schuh, den Stacy Peralta und Tony Alva (von den Z-Boys) in einer neuen Farbe designen durften. Dies war zugleich der erste Vans Schuh mit zwei Farben (rot und blau). 1976 kam dann in Kalifornien ein neuer Sportartikel auf, das BMX. So war Vans Ende der Siebziger sowohl die Nummer eins in Sachen Skateboard- als auch BMX-Schuhe in Kalifornien. Großen Bekanntheitsgrad innerhalb der gesamten USA bekam Vans allerdings erst durch einen Film. 1982 spielte Sean Penn den Surfer Jeff Spicoli im Film ‘Fast Times at Ridgmont High’. In diesem Film trug er die klassischen Vans Checkerboard Slip-Ons. Der Film machte Sean Penn zum Star und Vans USA-weit bekannt.
Zu den wichtigsten Modellen von Vans gehören der Sk8-Hi (früher Hi-Top) und der Slip-On. Der Hi-Top war der erste Schuh der Welt, der speziell zum Skaten entwickelt wurde. Der Slip-On, der 1979 erschien löste eine Revolution in Sachen Streetstyle aus, die bis heute anhält. Getragen von unzähligen Sportlern, Schauspielern und Musikern verkörpert dieser Schuh den kalifornischen Lifestyle wie kein anderer. Aber auch in Sachen Signature-Shoes hat Vans Maßstäbe gesetzt. Der allererste gesponsorte Skate-Schuh überhaupt war 1988 der Full Cap von Steve Caballero. Aber auch andere Pro-Models avancierten zu Klassikern, wie zum Beispiel der No Skool von Dustin Dollin oder sämtliche Modelle von Geoff Rowley.
Im aktuellen Vans Team befinden sich aber nicht nur legendäre Skateboarder wie Tony Alva, Christian Hosoi, Steve Caballero, Geoff Rowley, Tony ‘TNT’ Trujillo, Dustin Dollin, John Cardiel, Danny Wainwright, Flo Marfaing, Omar Hassan, Bucky Lassek oder Anthony Van Engelen sondern auch Snowboarder und Surfer sowie Moto-X und BMX Fahrer. Zu ihnen gehören Andreas Wiig, Scotty Arnold, Tara Dakides, Nathan Fletcher, Shea Lopez, Reef Mcintosh, Ratboy Collins, Karina Petroni, Scotty Cranmer, Gary Young, Cory Nastazio, Dave Osato, Beau Bamburg, Colin Mackay und Ailo Gaup u.a.! Dazu kommen Band-Collaborations u.a. mit Iron Maiden, Slayer, Rise Against, No Doubt, Kiss, Motörhead, Sex Pistols, Suicidal Tendencies, Bad Brains, The Prodigy, Mastodon, Millencolin, Johnny Ramone, Germs, Bad Religion, Social Distortion, Queen, Killswitch Engange und Pixies.
Man sieht Vans ist in allen Bereichen glänzend Aufgestellt und gehört nicht umsonst zu den führenden Extremsport- und Streetwearbrands unserer Zeit.
Wie sangen doch gleich die Suicide Machines in ihrem „Vans Song“?
„Worship Jeff Spicoli not Chris Cornell – Get a pair of Vans or God will send you to Hell – To Hell … Vans in my head- Vans on my feet – My sole is on the ground when I’m walking down the street 2, 3, 4 – Don’t wear no Doc Martens – Cant wear no Birkenstocks – Just a crummy old pair of Chukka boots and a smelly old pair of socks!”

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