
Paganae ist ein vom veganen Lifestyle geprägtes Fairtrade Label aus Dänemark, dass ausschließlich auf T-Shirts aus organischer Baumwolle druckt.
Paganae bei Depot2 Online.
Interview mit Label Chef und Gründer Graeme Cochrane: Peta2.de
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Die Inspiration der Firma von Graeme Cochrane und des ersten Design gehen auf einen alten indischen Mythos zurück, der wie folgt zusammengefasst werden kann: Zurück in der Entstehung der Welt war es allen Tieren erlaubt dem Menschen für die Verbrechen, die er ihnen antun würde eine Krankheit zu übergeben. Dieser Mythos war die Grundlage eines Designs, das durch „Star Wars – Das Imperium schlägt zurück“ inspiriert wurde. Graeme und ein paar Freunde ließen das „Chicken strikes back“ Design in ihrem örtlichen Copyshop auf 20 Shirts drucken und Paganae erblickte das Licht der Welt. Sofort bekamen sie super Feedback vom einfachen Grinsen bis hin zu Kommentaren wie toll die Message des „Chicken strikes back“ Designs ist. Freunde und Verwandte fragten sie nach einem Shirt und es dauerte nicht lange bis alle 20 Shirts verkauft bzw. vergeben waren. Von diesem Punkt an kamen ihnen noch mehr Ideen und sie versuchten ihre Designs zu einem seriöseren Projekt auszubauen und ihm einen Namen zu geben.

Auf Anhieb denkt man beim Thema vegane T-Shirt Designs an Sprüche wie „Meat is Murder“ und ähnliche. Die Paganae Macher aber wollten kreativere Shirt-Designs schaffen, denn unabhängig von Geschmack und Temperament jedes einzelnen Veganers und Vegetariers, können diese direkten Aussagen eher abschreckend wirken. Sie wollten den Veganern und Vegetariern etwas mit mehr Tiefe bieten – etwas was den Leuten einen Reiz gibt, vor allem auch den Leuten, die nicht den vegan/vegetarischen Lebensstil leben, sich aber damit beschäftigen wollen. Die Politik der kleinen Schritte sozusagen. Eier aus Freilandhaltung vom Biobauern kaufen, die Pizza mal ohne Fleisch essen und auf den einen oder anderen Burger verzichten. Wenn man bedenkt, dass es noch nicht allzu viele vegane Kleidungsmarken gibt, kann man sagen, dass sie mit „Paganae“ eine Art Pionierjob übernommen haben.
Dabei designen sie alle Shirts selbst. Sie haben einen Freund, der Grafikdesigner von Beruf ist und sich ganz auf „Paganae“ konzentriert. Bei der Entwicklung der Idee und beim Prozess von Idee zum Design sind alle beteiligt. Es ist also eine Zusammenarbeit mit vereinten Kräften in denen inzwischen fünf kreative Köpfe mit verschiedenen Qualifikationen gemeinsam arbeiten. Sie ziehen unsere Inspirationen für ihre Designs aus verschiedenen Quellen. Viele von ihnen haben selbst schon Texte geschrieben und im Untergrund gerappt. Grafisch werden sie von Marken wie Obey, Organika und Planet Earth inspiriert, aber auch Leute wie Banksy, Iso50 und andere urbane Künstler haben großen Einfluss auf sie.
Ihre erste Kollektion besteht zunächst nur aus sehr klassischen T-Shirt Designs. Für zukünftige Kollektionen wünschen sie sich, dass auch Kleider, Röcke, Jeans, etc. für Frauen sowie Hemden, Hoodies, Polos, Pullover, etc. für Männer folgen. Irgendwann vielleicht sogar vegane Schuhe!

Der Ursprung des Namens Paganae ist das Wort Paganus. Paganus ist Latein und bedeutet „Dorfbewohnen“ oder“ jemand auf dem Land lebendes“ im Gegensatz zu den zivilisierten Leuten, die in der Stadt leben. In der westlichen Kultur wurde dieses Wort oft als heidnisch oder ketzerisch gedeutet, besonders in dem Begriff „heidnische Religion“. Im entfernten Sinn bedeutet es, dass jemand oder etwas nicht Mainstream ist, dass es/er/sie nicht der Großreligion oder der sittlich-moralischen Grundhaltung einer Kultur folgt bzw. eigen Vorstellungen von Moral hat. Das „ae“ am Ende macht das Wort zum Plural.
Für die Macher von Paganae beinhaltet das Wort einen essentiellen Teil der veganen Werte, die (noch) fernab vom Mainstream sind. Für die meisten Leute ist Fleisch essen eine Selbstverständlichkeit, und für Veganer, die nicht Teil einer Tierausbeuterischen Gesellschaft sein wollen, ist es wie gegen den Strom schwimmen.

Aber natürlich wollen Graeme und seine Mitstreiter, dass auch nicht-vegane Leute ihre T-Shirts tragen. Jeder Mensch, der ihre Designs und/oder die Message dahinter cool findet ist herzlich eingeladen Paganae zu tragen – die Message wird genauso gut durch Fleischesser, Vegetarier und Veganer rübergebracht. Selbstverständlich ist ihr Hauptziel, dass Veganer sehen, dass sie bei Paganae niemals ein Shirtdesign finden werden dasa Milch- und Eierkonsum oder Zirkus verherrlicht. Ihre Hoffnung ist, dass durch die subtile und humorvolle Art von Paganae der vegane Grundsatz in die breite Öffentlichkeit getragen werden kann und wie bereits oben erwähnt sich die Leute damit beschäftigen. Also, wer auch immer du bist, mach mit!

Paganae Macher setzten sich aber nicht nur für Tiere, sondern auch die Umwelt als Ganzes ein. Ein wichtiger Teil des veganen Lebensstils ist eben auch der Umwelt Gedanke. Laut Peta2 „benötigt die Produktion einer Kalorie Fleisch die 10-fache Menge an fossilem Brennstoff im Vergleich zu 1 Kalorie pflanzlicher Nahrung, wie Bohnen, Gemüse und Getreide“. Den Vereinten Nationen zufolge, ist die Zucht von Tieren zur Nahrungsmittelproduktion „einer der zwei oder drei Hauptverursacher der schlimmsten Umweltprobleme…“ Deswegen stellt Peta2 den passenden Vergleich auf, dass „Fleisch zu essen ist, als würdest du zu jeder Mahlzeit mit einer ganzen Flotte Geländewagen durch deine Nachbarschaft fahren“. Da T-Shirts aber immer vegan sind, da kaum jemand auf die Idee kommen würde Leder oder gar Fleisch in einem Tee zu verarbeiten, greift Paganae zu 100 % auf Organic Cotton zurück. D.h. die verwendete Baumwolle wird ohne Giftstoffe angebaut und schont somit sowohl die Bauern, als auch die Umwelt. Bereits ihre erste Kollektion wurde außerdem zu Fair Trade Bedingungen in Nicaragua von der „Fair Trade Zone“ produziert. Die „Fair Trade Zone“ ist eine kleine landwirtschaftliche Genossenschaft, die sich komplett in der Hand der Arbeiter befindet. Sie wurde vom „Center for Development in Central America“ (CDCA) gegründet und ist eine Non-Profit Organisation. Paganae steht also sowohl bei der Produktion, als auch bei den Designs für eine faire Behandlung von Mensch und Tier!

Man kann als zusammenfassend sagen, dass Paganae eine Firma ist, deren Ideale starken moralischen Grundsätzen folgen. Die Macher leben nicht nur vegan und verbreiten ihre Ideen auf T-Shirts, sie lassen ihre Produkte außerdem in einer unabhängigen Näherei-Genossenschaft produzieren. Alle Teile werden zu fairen Lohnen und unter guten Bedingungen produziert, ohne die Arbeiter auszubeuten. Wenn ihr also daran interessiert seid, stylische Klamotten zu tragen und trotzdem etwas für Umwelt, Menschen und Tiere zu tun, dann seid ihr bei Paganae genau richtig. Organic Cotton ist Teil einer neuen Bewegung und eines neuen Bewusstseins, für die Erde. Gutes Klima und eine gesunde Umwelt sind nicht länger selbstverständlich. Lasst uns heute etwas verändern, bevor es morgen vielleicht schon zu spät ist…
Prominenter Fürsprecher der “Paganae Mission” ist Barney Greenway, der Sänger von Napalm Death und Peta2 Aktivist…
Barney (Napalm Death) und Volbeat im Studio
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